Lebendiges
Kunstwerk. Mit seinen
160 jungen Birken, die aus dem 'Garten der Gewalt' von der
Expo 2002 stammen, ist der Birkenhain des Greulich wohl das
ausdrucksstärkste gestalterische Element des gesamten
Ensembles. Auf dem Weg zu den Hotelzimmern geht man an dem
filigranen, japanisch anmutenden Gartenkunstwerk des Schweizer
Landschaftsarchitekten Günther Vogt im Innenhof des Greulich
entlang, das zu jeder Jahreszeit eine zarte Lebendigkeit ausstrahlt.
In den warmen Monaten wird der Birkenhain tagsüber zum
Klanggarten. Unsichtbare Klangkörper
im Boden und in den Ästen wirken vielschichtig und vielstimmig
zusammen.
Die Töne korrespondieren mit Licht und Schatten, Sonne,
Regen und den Geräuschen, die aus dem Greulich nach aussen
dringen: Schritte, Murmeln, Gläserklirren, dem Geräusch
von Porzellan oder Besteck. Die Klangarchitektur von des Schweizer
Klangkünstlers Andres Bosshard macht zugleich die Ruhe
und Lebendigkeit des Ortes hörbar. Nachts werden die
Birken durch Strahler im Boden beleuchtet, und die abstrakte
Schönheit dieser urbanen Insel erscheint wiederum in
einem neuen Licht.
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